Jugendschutz |
New Games |
Verein |
Kontakt |
© 2012 Jugendzentrum Lienz
Sitemap
Startseite |
Konzept |
Betreiberkonzept
Inhaltsverzeichnis
1. Rahmenbedingungen
1.1. Zielgruppe
1.2. Träger
1.3. Finanzierung
1.4. Öffnungszeiten
2. Raumangebot
2.1. Hauptraum
2.2. Medienraum
2.3. Fernsehraum
2.4. Mädchenraum
2.5. Kreativraum
2.6. Dachterrasse
2.7. Skatepark
3. Projekte und Workshops
3.1. Projekte
3.2. Workshops
3.3. Vermietung der Räumlichkeiten
4. Beratung
4.1. Information
4.2. Jugendschutz
4.3. Erstberatung
5. Öffentlichkeitsarbeit
5.1. Medien
5.2. Elternabend
5.3. Vernetzung
1. Rahmenbedingungen
1.1. Zielgruppe
1. Rahmenbedingungen
1.1 Zielgruppe
Die Angebote der Offenen Jugendarbeit stehen allen jungen Menschen offen.
Zielgruppe der Offenen Jugendarbeit sind junge Menschen, unabhängig von
sozialem Status, Geschlecht sowie ethnischen oder religiösen Zugehörigkeiten.
Die Offene Jugendarbeit in Lienz orientiert sich an die Plattform für offene
Jugendarbeit Tirol und deren Mindeststandards für hauptamtlich geführte
Jugendzentren und Jugendtreffs (03/2001), dem Leistungskatalog „Statement in
der offenen Jugendarbeit“ in Tirol (06/2004) und der Richtlinie des Landes Tirol
zur Förderung der Offenen und Mobilen Jugendarbeit.
1.2. Träger
Der Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Lienz betreibt das offene
Jugendzentrum in Lienz. ZVR Nummer: 273634277
Der Vorstand ist mit FacharbeiterInnen (Dipl. Sozialarbeiter/in, Pädagogen/in,
Jugendleiter/in,...) sowie von Mitgliedern des Ausschusses „Soziales und
Generationen“ der Stadtgemeinde Lienz zu gleichen Teilen besetzt. Diese
Zusammensetzung des Vorstandes, wurde auf Wunsch des Altbgm. Hibler im
Sommer 2010 festgelegt.
1.3. Finanzierung
Personalkosten (Löhne und Gehälter) und der Sachaufwand (Miete, Strom,
Heizung, Reinigung, Büromaterial, AKM, GIS, Versicherungen, Instandhaltung,...)
werden von der Stadtgemeinde Lienz und dem Land Tirol finanziert (Richtlinie
des Landes Tirol zur Förderung der Offenen und Mobilen Jugendarbeit).
Zusätzlich stellt die Stadtgemeinde Lienz die Räumlichkeiten zur Verfügung.
Projektfinanzierungen werden durch Eigenerwirtschaftung und Sponsoren
abgedeckt – so wie es seit vielen Jahren gehandhabt wird.
1.4. Öffnungszeiten
Derzeit verfügt das Jugendzentrum über 80 Personalstunden und hat dafür
5 Tage in der Woche geöffnet (Mo – Mi von 16:00 bis 21:00 Uhr bzw. Do und Fr
von 15:00 bis 21:00 Uhr). Der „Soll – Personalstand“ wäre laut Förderrichtlinien
des Landes 90 Betreuerstunden pro Woche.
Die Benutzungszeiten des Skateparks (öffentlicher Platz) werden durch eine
Gemeindeverordnung geregelt.
2. Raumangebot
Sich treffen, miteinander reden, spielen, auftanken oder einfach nur
„abhängen“ und relaxen, sind wichtige Bedürfnisse unserer Jugendlichen.
Darum gibt es unterschiedliche Räume, die von den Jugendlichen mitgestaltet
und benutzt werden können.
In Zusammenarbeit mit den Jugendlichen werden Regeln (Rechte und Pflichten -
Hausordnung) im Jugendzentrum erarbeitet.
Den Rahmen (Umgang mit Alkohol, Nikotin, jugendgefährde Medien, Gewalt,...)
bilden bestehende Gesetze und Verordnungen.
2.1. Hauptraum
Der Hauptraum ist in verschiedene Bereiche eingeteilt.
Neben diversen Gesellschaftsspielen (Brett- und Kartenspiele) gibt es noch
Billard, Dart, Tischfußball und Internetstationen.
Bei der Bar können die Jugendlichen Getränke und Speisen zu fairen Preisen
erwerben. Die Bar wird von einem Jugendlichen (eigenverantwortlicher Bardienst)
oder von einem/r JugendarbeiterIn betreut.
Die Lounge lädt zum Ankommen und Runterkommen ein.
2.2. Medienraum
Alltagstauglich zum Ausleben einer Jugendkultur (Musik, Video, Tanzstil,...) aber
auch als Projektraum (Beatboxen, DJ Projekte,..) nutzbar.
2.3. Fernsehraum
Aufenthaltsraum für Jugendliche, in dem man in Ruhe fernsehen oder einen Film
ansehen kann. Weiters ist der Raum mit einer Spielekonsole (PS3) ausgestattet.
2.4. Mädchenraum
Um kontinuierliche Mädchenarbeit zu gewährleisten bedarf es eigens reservierter
Räumlichkeiten. Der Raum ist für weibliche Themen und Projekte vorgesehen.
2.5. Kreativraum
Der Raum bietet die Möglichkeit für kreative Projekte (T-Shirt bedrucken,
Trommelbau, Skateboard instand setzen, Inventar reparieren,...).
2.6. Dachterrasse
Die Dachterrasse ist für Projekte und Workshops vorgesehen.
Weiters kann sie bei diversen Events am Skatepark als Tribüne benutzt werden.
2.7. Skatepark
Der Skateplatz bleibt ein öffentlicher Platz (Gemeindeverordnung). Ob und wie
eine Betreuung der Jugendlichen im Skatepark - während der Öffnungszeiten des
Jugendzentrums - aussehen könnte, muss zwischen dem Trägerverein und der
Stadtgemeinde Lienz geklärt werden.
3. Projekte und Workshops
Die Projektarbeit soll Jugendlichen eine Möglichkeit bieten, sich für eine Sache zu
engagieren, Verantwortung zu übernehmen, ihre Stärken einzusetzen und sich
neue Fähigkeiten anzueignen.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Aktivitäten die von Jugendlichen
initiiert werden und Aktivitäten die das Jugendzentrum selbst organisiert.
Den Jugendlichen stehen ca. 60 ausgearbeitete Projekte zur Umsetzung zur
Verfügung.
3.1. Projekte
Kleine und große Aktivitäten im kreativen, sportlichen, kulturellen oder
pädagogischen Bereich, die auch während des „offenen Betriebs“ stattfinden
(Tischfussballturnier,...).
3.2. Workshops
Von qualifizierten Personen angeleitete Aktivitäten, für die die
Rahmenbedingungen extra geschaffen werden müssen. (Tanzworkshop,...)
3.3. Vermietung der Räumlichkeiten
Die Räume des Jugendzentrums können außerhalb der Öffnungszeiten an
Privatpersonen und Vereine vermietet werden. Dazu braucht es einen
Benutzungsvertrag in dem der Verwendungszweck, die Haftung, Versicherung,
Kaution und ähnliches geregelt ist.
4. Beratung
4.1. Information
Jugendlichen werden Informationen in Bezug auf Bildung, Arbeit und Freizeit
geboten. (Broschüren, Vermittlung von Kontaktadressen, ...)
4.2. Jugendschutz
Im Auftrag des Landes Tirols werden im Jugendzentrum Lienz die
Jugendschutzberatungen durchgeführt. Diese finden außerhalb der
Öffnungszeiten statt.
4.3. Erstberatung
Das Jugendzentrum ist eine niederschwellige Anlaufstelle für Jugendliche, in dem
Jugendliche immer wieder mit Problemen an die BetreuerInnen herantreten und
Hilfe und Unterstützung suchen. Daraus entwickelt sich entweder eine
Weitervermittlung oder eine Begleitung.
5. Öffentlichkeitsarbeit
5.1. Medien
Generell zielen wir darauf ab, Jugendliche für diverse Aktivitäten über
jugendrelevante Medien (Facebook, Google+, Twitter,...) zu sensibilisieren bzw.
motivieren.
Die Erwachsenen sollen durch Medienberichte (diverse lokale Printmedien,...)
Einblick in unsere Arbeit und über stattgefundene Aktivitäten bekommen.
5.2. Elternarbeit
Im Rahmen der Elternarbeit sind Vorträge zu jugendrelevanten Themen geplant.
Ebenso soll es regelmäßig einen „Tag der offenen Tür“ für die Bevölkerung geben.
5.3. Vernetzung
Das Jugendzentrum ist eine Anlaufstelle für Jugendliche. Dadurch ist es umso
wichtiger, dass man auf eine gut funktionierende Vernetzung mit anderen
Einrichtungen, Institutionen, Schulen, Sportvereinen sowie Gemeinden
zurückgreifen kann.
zum Seitenbeginn
Team |